20.09.2024

Spielzeitpause

Wir danken Ihnen für den Besuch unserer Konzerte und freuen uns, Sie zur Saisoneröffnung am 21.09.2024 wieder im Kursaal begrüßen zu können.

21.09.2024

Duo Streicher | 15:00 Uhr

Tabea und Daniel Streicher | Klavier vierhändig

Programm:

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Sonate für Klavier zu vier Händen D Dur KV 381

Franz Schubert (1797-1828)
Fantasie in f-Moll D 940 (Op. posth. 103)

Pause

Francis Poulenc (1899-1963)
Sonate für Klavier zu vier Händen

Igor Strawinsky (1882-1971)
Petrushka

Tabea Streicher wurde 2004 in Berlin geboren und begann im Alter von vier Jahren mit dem Klavierspiel. 2011 übernahm Frau Prof. Galina Iwanzowa sie als Schülerin an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin, wo sie seit 2015 Jungstudentin war, bis sie zu
Stefan Lietz an der Universität der Künste Berlin wechselte.
Seit 2016 ist sie auch Jungstudentin des Julius-Stern-Instituts an der Universität der Künste Berlin. Vor zwei Jahren wechselte sie in die Klavierklasse von Prof. Christian Petersen und seit April 2021 ist Schülerin von Prof. Markus Groh. Außerdem besucht sie das C.Ph.E.Bach Musikgymnasium.
Sie erhielt erste Preise bei Internationalen Wettbewerben in Deutschland und Ungarn , beim Klavierwettbewerb „Clavicologne“ 2014 sowie dem VII. Chopin-Wettbewerb 2016 in Budapest.
Tabea ist mehrfache erste Preisträgerin des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ in Deutschland. Aufgrund ihres Erfolges auf Bundesebene 2017 in der Solowertung wurde sie Stipendiatin der Carl Bechstein-Stiftung, für die sie regelmäßig konzertiert. Zusätzlich zum
ersten Preis 2018 in der Kategorie Klavier vierhändig mit ihrem Bruder Daniel Streicher erhielt das Duo einen Sonderpreis von der Deutschen Stiftung Musikleben. Zudem spielen die Beiden regelmäßig vierhändig und an zwei Klavieren.
Sie ist Preisträgerin des Steinway- und des C. Bechstein Klavierwettbewerbs in der Kategorie Klavierduo sowie des internationalen Grotrian-Steinweg-Wettbewerbs solo in
Braunschweig 2013 und 2015. Einen weiteren Erfolg erzielte Tabea 2018 in Zwickau als Gewinnerin des Kleinen Schumann-Wettbewerbs mit der Höchstpunktzahl des gesamten
Wettbewerbs. Tabea trat bereits in der Berliner Philharmonie, im Konzerthaus sowie in der Deutschen Oper Berlin auf. Im Jahr 2018 führte sie das Klavierkonzert KV 415 von Mozart mit dem Orchester des Bach-Musikgymnasiums sowie mit dem Jungen Orchester der Freien Universität Berlin auf. Parallel dazu konnte Tabea in verschiedenen Besetzungen auch kammermusikalische Erfahrungen sammeln. Auch nahm sie an renommierten Festivals wie wiederholt dem „Bebersee-“ und „crescendo-“ Festival in Deutschland, dem “Musica Mundi Festival and Course” in Belgien und den „Talent Music Summer Courses“ in Brescia, teil. Wertvolle Eindrücke und Erfahrungen sammelte sie auf internationalen Meisterkursen bei Eldar Nebolsin, Klaus Hellwig, Milana Chernyavska und Jacques Rouvier.
Seit Mai 2020 ist sie Stipendiatin der internationalen Musikakademie in Liechtenstein. Stipendiatin des Vereins „Yehudi Menuhin Live Music Now e.V.“ war sie mit ihrer Duo Partnerin Melin Acikel von November 2021 bis September 2022 und wurde im Februar 2023 mit ihrem Bruder Daniel im Klavierduo sowie mit der Cellistin Clara Eglhuber aufgenommen.
Im Oktober 2021 gewann Tabea den zweiten Preis des internationalen Carl Maria von Weber-Wettbewerbs und im April 2022 den 1. Preis des Grand Prize Virtuoso Competition
Vienna, woraufhin Sie in der Semperoper Dresden und im Musikverein Wien auftrat.
Mit dem 1. Preis des Tbilisi International Piano Competition for young pianists und dem 1. Preis des Tunbridge Wells International Music Competition wurde Tabea 2022 bedacht.
Durch Letzteren erzielte sie Konzertengagements in solistischer und
kammermusikalischer Besetzung in England.

Daniel Vincent Streicher (*2002 in Berlin) begann mit dem Klavierspiel im Alter von vier Jahren. Er erhielt Klavierunterricht bei Frau Prof. Galina Iwanzowa, Herrn Prof. Dr. Thomas Menrath und Stefan Lietz sowie seit 2019 bei Prof. Björn Lehmann. Er war
Jungstudent am Julius-Stern-Institut der Universität der Künste Berlin und studiert dort regulär seit 2021.
Bereits mit 10 Jahren trat er als Solist mit Mozarts Klavierkonzert KV 467 in der Berliner Philharmonie auf. Daniel ist Preisträger zahlreicher nationaler sowie internationaler Wettbewerbe.
Er war bester in seiner Altersgruppe des Chopin-Wettbewerbs in Budapest 2014 und erster Preisträger des Bechstein-Wettbewerbs im selben Jahr, vierhändig mit seiner Schwester Tabea, sowie beim internationalen Klavierwettbewerb Clavicologne in Aachen 2016. Weitere Preise erhielt er beim Steinway-Wettbewerb 2010, Paul Hindemith-Wettbewerb 2010 und beim Hans von Bülow-Wettbewerb 2012 und 2015. Gemeinsam mit seinem Duopartner
Lewin Kneisel wurde er 2016 mit dem „WDR3 Klassikpreis“ der Stadt Münster sowie mit dem 1. Preis beim Genzmer-Wettbewerb in München ausgezeichnet.
Darauf folgte eine Einladung zu einer Tournée nach Japan. Im April 2019 wurde ihm der erste Preis beim internationalen Klavierwettbewerb Carl Maria von Weber Wettbewerb in Dresden zuerkannt, im August 2020 der Kulturpreis des Internationalen Theodor Leschetizky Klavierwettbewerbs.
Seit 2010 nahm er regelmäßig an „Jugend musiziert“ teil und erhielt immer 1. Preise. Die Höchstpunktzahlen Bundeswettbewerb 2017 und 2018 ermöglichten ihm Stipendien der Deutschen Stiftung Musikleben und der Jürgen-Ponto-Stiftung.
Daniel konzertierte in den wichtigen Konzerthäusern Berlins wie der Philharmonie, dem Konzerthaus und der Deutschen Oper. Weitere Konzerte führten ihn in andere Städte Deutschlands, in die Niederlande, die Schweiz und Ungarn sowie zu renommierten
Musikfestivals wie den Dresdner Musikfestspielen, dem Schleswig-Holstein Musikfestival oder dem Mozart Fest in Schwetzingen wo er mit dem Philharmonischen Orchester Heidelberg das 2. Klavierkonzert von Ludwig van Beethoven aufführte. Im Januar 2022 trat er mit dem Jungen Orchester der Freien Universität Berlin unter der Leitung von Antoine Rebstein im Großen Sendesaal des RBB auf und ist seit September Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes.
Wertvolle musikalische Anregungen erhielt er durch Meisterklassen bei Martin Helmchen, Eldar Nebolsin, Dmitrij Baschkirow, Hortense Cartier-Bresson, Eberhard Feltz und Klaus Hellwig.
Seit Februar 2023 ist er im Duo mit seiner Schwester Tabea Stipendiat des Vereins “Yehudi Menuhin Live Music Now Berlin e.V.“

19.10.2024

Cellissimo | 15:00 Uhr

© Marco Borggreve

Ildikó Szabó | Violoncello

Frank-Immo Zichner | Klavier

Programm

Beethoven (1770-1827)

Varationen F-Dur über ein Thema aus der Zauberflöte von Mozart
„Ein Mädchen oder Weibchen“ op.66


Brahms (1833-1897)

Sonate F-Dur op.99
Allegro vivace
Adagio affettuoso
Allegro passionato
Allegro molto

Pause

Prokofjew (1891-1953)

Sonate C-Dur op. 119
Andante grave
Moderato
Allegro, ma non troppo

Als Solistin trat die Cellistin Ildikó Szabó mit dem Budapest Festival Orchestra unter der Leitung von Iván Fischer auf sowie mit dem Ungarischen Rundfunkorchester, der Ungarischen Nationalphilharmonie, dem Franz Liszt Kammerorchester, dem Concerto Budapest, der Bohuslav Martinů Philharmonie, der Magdeburgische Philharmonie, und den Hamburger Symphonikern. 2019 debütierte sie bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und 2018 beim BBC at Hay Festival, beim Schleswig-Holstein Musik Festival und beim International Mendelssohn Festival.

23.11.2024

Winterreise | 15:00 Uhr

Tobias Berndt | Bariton

Frank-Immo Zichner | Klavier

Programm ohne Pause!

Franz Schubert (1797-1828)
Winterreise op. 89 D 911
nach Texten von Wilhelm Müller (1794-1827)

Gute Nacht
Die Wetterfahne
Gefror’ne Thränen
Erstarrung
Der Lindenbaum
Wasserfluth
Auf dem Flusse
Rückblick
Irrlicht
Rast
Frühlingstraum
Einsamkeit
Die Post
Der greise Kopf
Die Krähe
Letzte Hoffnung
Im Dorfe
Der stürmische Morgen
Täuschung
Der Wegweiser
Das Wirtshaus
Muth
Die Nebensonnen
Der Leiermann

Tobias Berndt begann seine musikalische Ausbildung im Dresdner Kreuzchor. Er studierte bei Hermann Christian Polster in Leipzig und setzte seine Ausbildung bei Rudolf Piernay in Mannheim fort. Zu seinen Lehrern gehören außerdem Dietrich Fischer-Dieskau, Thomas Quasthoff, Wolfram Rieger, Norman Shetler und Irwin Gage. Tobias Berndt gewann den Wettbewerb Das Lied- International Song Competition in Berlin, den Internationalen Johannes-Brahms-Wettbewerbes in Pörtschach und den Cantilena Gesangswettbewerb in Bayreuth. Zudem wurde er Preisträger beim Bundeswettbewerb Gesang Berlin, beim Internationalen Wettbewerb für Liedkunst der Hugo-Wolf-Akademie in Stuttgart, bei der Internationalen Sommerakademie des Mozarteums in Salzburg, beim Internationalen Wettbewerb „Franz Schubert und die Musik der Moderne“ in Graz und beim Internationalen Schubert Wettbewerb in Dortmund. Als Konzertsänger hat sich Tobias Berndt weit über die Landesgrenzen hinaus etabliert.  Er arbeitete mit Dirigenten wie Hans-Christoph Rademann, Philippe  Herreweghe, Helmuth Rilling, Michael Sanderling, Andrey Boreyko,  Teodor Currentzis, Joshard Daus, Enoch zu Guttenberg und Ludwig Güttler und sang Konzerte in der Berliner Philharmonie, der Tonhalle in Zürich, dem Concertgebouw Amsterdam, im Leipziger Gewandhaus und im Herkulessaal München.  


Frank-Immo Zichner ist ein Pianist mit einem außerordentlich breiten Repertoire. Sein künstlerisches Interesse gilt dabei nicht nur den Hauptwerken der Solo- und Kammermusikliteratur. Viele seiner CD- und Konzertprogramme enthalten Werke zu Unrecht vergessener Komponisten.  Für einige seiner zahlreichen CD-Einspielungen wurde Frank-Immo Zichner mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik, dem Supersonic Award und dem Diapason Découverte ausgezeichnet.
Konzerte führten ihn als Pianist und Kammermusiker in über 30 Länder Europas, Südostasiens, Mittel- und Südamerikas, nach Japan und zu Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musikfestival, den Berliner Festwochen, der Biennale Berlin, dem Bad Kissinger Musiksommer, dem Moskauer Herbst, dem Sligo Festival/Irland und dem Westfalen Classics Festival.

14.03.2025

Weimarer Klavierquartett | 15:00 Uhr

© Matthias Eimer

Das Weimarer Klavierquartett sind Musiker, deren Wege sich an der Hochschule für Musik „Frank Liszt“ Weimar kreuzten. Bereits 2010 gründete sich das Ensemble. Seitdem findet es sich stets in der Originalbesetzung für Kammerkonzerte zusammen. In all den Jahren erschlossen sich die vier Musiker:innen einen großen Teil der Klavierquartett-Literatur, und sie entwickelten einen besonderen, ganz eigenen, Klang. Große Bedeutung für das Ensemble hatte die Uraufführung des Klavierquartetts von dem Libanesischen Komponisten Houtaf Khouris im Jahr 2016. Zuschauer:innen und die Presse waren begeistert. „Wie sie gemeinsam Klavier und Streicher zu einer harmonischen Einheit führen, sorgt für Gänsehaut“, sagte die Lausitzer Rundschau. Das Werk zählt seither zum Repertoire des Ensembles. 

Die Musiker verbindet die besondere Liebe zur Kammermusik und eine tiefe Freundschaft untereinander. 2024 erschien ihre erste CD mit den Werken Antonìn Dvoràks.

Barbara Seifert (Violine) studierte an der HfM „Franz Liszt“ Weimar bei Gernot Süßmuth (Konzertmeister, Staatskapelle Weimar) und an der HfM „Hanns Eisler“ Berlin bei Michael Mücke. Es folgte ein Aufbaustudium in der Orchesterakademie der Staatskapelle Berlin bei Lothar Strauß. Sie besuchte Meisterkurse u. a. bei Thomas Zehetmair und Julia Fischer, ist mehrfache Preisträgerin bei „Jugend musiziert“ und war Stipendiatin der „Deutschen Stiftung Musikleben“. Schon während ihrer Ausbildung war sie Konzertmeisterin der Internationalen Bachakademie Stuttgart, der Internationalen jungen Orchesterakademie Bayreuth, dem RIAS-Jugendorchester und dem Eastern Music Festival in Greensboro. Als Orchestermusikerin spielte sie bereits unter Zubin Metha, Daniel Barenboim, Pierre Boulez, Helmuth Rilling. Seit der Spielzeit 2009/2010 ist Barbara Seifert Stimmführerin der 2. Violinen bei der Staatskapelle Weimar.

Jakob Tuchscheerer (Viola) erhielt seinen ersten Violinunterricht im Alter von sechs Jahren an der Musikschule Berlin-Pankow. Ab 1993 besuchte er das Spezialgymnasium für Musik „C.P.E.-Bach“ Berlin. 1997 wechselte er zur Violaklasse von Prof. E. Krüger. Im Wintersemester 1999/2000 Beginn des Studiums an der HfM „Franz Liszt“ Weimar. 2004 Diplom an der HfM „Franz Liszt“ Weimar. Zwischen 2000-2009 wirkte er an diversen Kammermusikkonzerten mit, u.a. beim „Europäischen Musikfest Stuttgart“. Seine Orchestererfahrungen sammelte er als Substitut des Philharmonischen Orchesters Jena, als Akademist der Staatskapelle Weimar, als Akademist der Staatskapelle Berlin (GMD Daniel Barenboim), mit einem Zeitvertrag im Gewandhausorchester zu Leipzig (GMD Riccardo Chailly). Seit Oktober 2010 ist er Vorspieler der Bratschen der Staatskapelle Weimar.

Nassib Ahmadieh (Violoncello) studierte von 1995-2003 am „Conservatoire National Superior Lebanese“ im Libanon. Seit 2000 ist er Mitglied des „West-Eastern Divan Orchestras“ unter Leitung von Daniel Barenboim. 2004-2007 setzte er sein Studium an der HfM „Franz Liszt“ Weimar als Stipendiat der „Barenboim-Said-Stiftung“ fort. Er war sowohl Mitglied in mehreren Kammermusikgruppen – z.B. beim „Neue-Musik-Festival“ in Salzburg und Stuttgart und beim Kammermusikfestival Rohlandseck unter Leitung von Guy Braunstein – als auch in verschiedenen Jugendorchestern – u.a. im „Mahler Jugendorchester“ unter Leitung von Claudio Abado. Seine professionelle Orchestererfahrung erweiterte er als Aushilfe in den Theatern von Weimar, Gera und Kassel. 2007 erhielt Nassib Ahmadieh den DAAD- Preis für besonderes Engagement ausländischer Studenten. Seit 2007 spielt er regelmäßig bei verschiedenen Festivals im In- und Ausland. Gemeinsam mit Johanna Zmeck initiierte und organisierte er das „Finsterwalder Kammermusik-Festival“ (siehe auch www.finsterwalder-kammermusik.de).

Die Pianistin, Kammermusikerin und Pädagogin Johanna Zmeck ist Absolventin des „Musikgymnasiums Schloss Belvedere Weimar“ und absolvierte Ihre Studien an den Hochschulen für Musik „Franz Liszt“ in Weimar und „Carl-Maria von Weber“ in Dresden. Konzerte in verschiedenen Kammermusikbesetzungen führten Sie außerhalb von Deutschland u.a. zum „Beiteddin – Festival“ (Libanon), zum Kammermusik-Festival Brno (CZ) und zum „Mahmovie-Festival“ (Dubai). Gemeinsam mit dem Cellisten Nassib Ahmadieh initiiert und organisiert sie das „Finsterwalder Kammermusik-Festival“ (siehe auch www.finsterwalder-kammermusik.de). Gastverträge als Pianistin erhielt sie unter anderem an der Sächsischen Staatsoper Dresden, der Robert Schumann Philharmonie Chemnitz und der Staatskapelle Weimar, sowie Lehraufträge im Fach Korrepetition an der Hochschule für Musik in Dresden, sowie an der Barenboim-Said Akademie in Berlin. Sie ist Pädagogin im Fach Klavier an der Kreismusikschule „Gebrüder Graun“ Elbe-Elster.

12.04.2025

Ekaterina Derzhavina | 15:00 Uhr

© Volkov

Ekaterina Derzhavina studierte in Moskau bei Juri Polunin,Valeria Polunina und  Vladimir Tropp. 1989 war sie 3. Preistraegerin des All-Russian Piano Competition und errang den Sonderpreis für die beste Interpretation eines romantischen Klavierwerkes. 1992 gewann sie den 1. Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb “J.S.Bach” in Saarbrücken, an dem 90 Pianisten aus 26 Ländern teilnahmen.
Ekaterina Derzhavina unterrichtete vom 1993 bis 2006 an der Gnessins-Musikakademie und unterrichtet seit 2003 an der Tschajkovski Konservatorium in Moskau. Ihre Konzerttätigkeit erstreckt sich über Russland hinaus nach Europa, USA,Kanada, Japan und Neuseeland.
Derzhavina hat bei  mehreren renomierten Festspielen teilgenommen, u.a. “Mosel Festwochen”,”Thüringer Bach Wochen”,”Viersener Klaviersommer”, “Raritäten der Klaviermusik”, “Russische Musik im Exil”, “Oberstdorfer Musiksommer”(BRD), Festival de Lanaudiere (Kanada), Bratislava Music Festival (Slowakei), Akaroa Festival (Neuseeland), “La Folle Journee” (France und Japan), Klavierfestival in La Roque d’Antheron (France), “Piano Passion”, “Pianoscope” (France), Medtner-Festival (Moskau), das sie auch in der Zusammenarbeit mit dem Pianisten Boris Berezovsky organisierte.
Rundfunkaufnahmen bei Radio Moskau folgten zahlreiche Aufnahmen beim Saarländischen Rundfunk ,Westdeutschen Rundfunk (Köln), Deutschland Radio (Berlin), CBC (Montreal). 1999 ihre Einspielung der Goldberg-Variationen von Bach bekam den“Choc” in “Le monde de la musique” (Paris) ,und die ihre CD mit den Werken von Nikolai Medtner (“Phoenix-Edition”, 2008) hat im Januar 2009 “Diapason d’or” bekommen. Im Februar 2013 sind bei dem Label “Profil” die sämtlichen Klaviersonaten von Haydn erschienen; dieses Album ist im 2014 für ICMA nominiert worden und im 2016 den “Choc” des französischen Zeitschrift “Classica” bekommen. Beim gleichen Label sind im Jahre 2015 die Französischen Suiten und andere Stücke von Bach herausgekommen und im 2017 – die Klavierwerke von einem früh verstorbenen, genialen Russischen Komponisten aus der “Silbernen Epoche” Alexei Stanchinsky.
Ekaterina Derzhavina gab Masterkurse in Russland, Deutschland (Musikhochschule Köln im 2010  u. Festival “Musiktage Merzig” (1996-2007), USA (Yale University, 2008,2013), Kanada (University of Quebec,2004), Neuseeland (University of Canterbury,Christchurch, 2010 u.2011, Auckland University 2016) und Japan (2012).

Homepage der Künstlerin: Klicken Sie hier.

17.05.2025

Lobkowitz Trio Wien | 15:00 Uhr

© Nacy Horowitz

Fasziniert von dem Reichtum der Klangfarben und begeistert über das Repertoire für die ungewöhnliche Triobesetzung Flöte, Viola & Klavier, gründeten die Flötistin Wally Hase, die Pianistin Srebra Gelleva und der Bratschist Robert Bauerstatter im Jahr 2021 das LOBKOWITZ TRIO WIEN. Die Inspiration für diesen Namen bekamen sie durch das Werk „Serenade für Piano Forte, Flöte und Viola“, komponiert von Joseph Rösler, Kapellmeister des Prinzen Lobkowitz in Wien im 18. Jahrhundert. Neben weiteren Original-Kompositionen für diese Besetzung aus verschiedenen musikalischen Epochen (von C. P. E. Bach bis M. Duruflé), werden die Konzertprogramme durch Duo-sowie Solostücke bereichert.
Die drei Musiker leben in Wien und arbeiten an zwei der renommiertesten Musikinstitutionen der Stadt, an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und bei den Wiener Philharmonikern.

Die Flötistin Wally Hase wurde in Freiburg/Brsg. geboren und war Schülerin von Prof. Karl Friedrich Mess.
1986 begann sie bei ihm ihr Studium an der Hochschule für Musik in Stuttgart, nachdem sie im gleichen Jahr ein Stipendium zum Weltjugendorchester in die USA geführt hatte. Ihr Studium setzte sie bei Prof. Jean-Claude Gérard und Prof. Aurèle Nicolet fort.
Als Mitglied im Festspielorchester Ludwigsburg unternahm Wally Hase Tourneen nach China, Japan und Südamerika. 1989 konzertierte sie in Neuseeland beim Festival of the Arts. 1990 war sie Stipendiatin der Richard-Wagner-Gesellschaft Bayreuth. Zwischen 1990 und 1993 war sie Mitglied im Karlsruher Ensemble 13 sowie im Bach Collegium Stuttgart unter der Leitung von Helmuth Rilling.
Bereits vor Beendigung ihres Studiums wurde Wally Hase mit 22 Jahren Soloflötistin der Staatskapelle Weimar, diese Position hatte sie bis 2009 inne. Seit 2008 verbindet sie eine regelmäßige Zusammenarbeit mit der Camerata Salzburg.
Als Soloflötistin arbeitet sie u.a. mit der Staatskapelle Dresden, den Radiosinfonieorchestern SWR Freiburg-BadenBaden, dem MDR Leipzig und dem WDR Köln und der Cappella Andrea Barca, Leitung Sir Andras Schiff.
Neben Solokonzerten mit der Camerata Salzburg, der Dresdner Philharmonie, dem Folkwang Kammerorchester, der Robert Schumann Philharmonie Chemnitz tritt sie häufig als Kammermusikerin in Erscheinung – so im Duo mit dem Gitarristen Thomas Müller-Pering, dem Trio Lobkowitz Wien, dem Mandelring Quartett. Projekte „Musik & Lyric“ verbindet sie mit Prof. Dr. Jan Philipp Reemtsma.
2006 wurde sie mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik, 2007 mit dem Leopold ausgezeichnet. 2000 wurde Wally Hase als Professorin für Flöte an die Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar berufen, von 2014 bis 2018 hatte sie zusätzlich eine Gastprofessur an der Universität für Musik Krakau.
Seit Oktober 2018 ist Wally Hase Univ. Professorin für Flöte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Wally Hase ist Haynes Artist und spielt auf einer Silberflöte von Wm.S.Haynes / Boston.

Robert Bauerstatter, Violawurde 1971 in Linz geboren. Er studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei o. Prof. Siegfried Führlinger und o. Prof. Peter Ochsenhofer Konzertfach Viola.
Von 1998-2001 war Robert Bauerstatter Mitglied des Niederösterreichischen Tonkünstler-Orchesters.
Seit 2001 ist er Mitglied des Orchesters der Wiener Staatsoper. 2004 wurde er Mitglied der Wiener Philharmoniker und rückte in die Position eines Stimmführers auf. Neben seiner Tätigkeit im Orchester ist Robert Bauerstatter auch ein eifriger Kammermusiker. Als Gast philharmonischer Ensembles wie zum Beispiel des Küchl-Quartetts, des Wiener Kammerensembles oder des Ensemble Wien sowie als Mitglied eigener Ensembles (Lissy-Quartett, Klavierquartett Wien, Ignaz Pleyel Quartett, Theophil Ensemble u.a.) spielte er zahlreiche Konzerte sowie Radio-und Fernsehübertragungen. In den verschiedensten Formationen hat er bereits 15 CDs eingespielt. Als Solist spielte Robert Bauerstatter mit verschiedenen österreichischen Orchestern, den Philharmonien Sofia, Plovdiv und Varna und dem Orquesta Filarmónica de la UNAM in Mexico City Werke von Karl Stamitz, F.A. Hoffmeister, Paul Hindemith, Bohuslav Martinu, Max Bruch , Hector Berlioz und Ignaz Pleyel.
2015 erschien seine Einspielung des Violakonzertes von Ignaz Pleyel auf CD.
Seit 2017 wirkt er an der Kusatsu Interational Summer Music Academy and Festival in Japan mit. Robert Bauerstatter spielt eine Viola von Stephan von Baehr aus dem Jahr 2002.


Srebra Gelleva, Klavier
Die österreichisch-bulgarische Pianistin Srebra Gelleva trat als Solistin und gefragte Kammermusikerin in Europa (u.a. Wiener Musikverein und Konzerthaus, Berliner Philharmonie), Asien (Toppan Hall Tokyo und National Concert Hall Taipeh) und in New York (Weill Carnegie Hall) auf. Nach ihrem Debut als Solistin mit Orchester im Alter von 9 Jahren konzertierte sie wiederholt mit den Philharmonien in Sofia, Plovdiv und Vidin (Bulgarien), sowie mit dem KV Orchester Zürich, dem Tonkünstler Ensemble Wien und dem Orquesta Filarmónica de la UNAM (Mexico City). 
Ihr Interesse und die Begeisterung für Kammermusik – erstmals angeregt durch das Zusammenspiel mit ihrem Bruder, dem Geiger Vesselin Gellev – manifestiert sich in der Gründung des Lissy Quartetts im Jahr 2008 und in der vertieften Zusammenarbeit mit dem Koll Trio und dem Bratschisten Robert Bauerstatter. Weiters tritt Srebra Gelleva im Rahmen verschiedener Festivals und Meisterkurse mit zahlreichen namhaften Musikern auf. Sie ist als Pianistin bzw. offizielle Klavierbegleiterin u.a. für den ARD-Wettbewerb, den Deutschen Musikwettbewerb, die Sommerakademie Mozarteum Salzburg, die Orchesterakademie der Wiener Philharmoniker und für den Kammermusikfestival Allegro Vivo tätig.
Srebra Gelleva studierte Konzertfach Klavier an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (Diplom mit Auszeichnung) und schloss weitere Studien an der Hochschule Trossingen und an der Juilliard School New York ab. Ihre Lehrer waren Julia Girginova, Roland Keller, Viktor Merzhanov und Herbert Stessin. Srebra Gelleva ist Preisträgerin verschiedener nationaler und internationaler Wettbewerbe, sowie des Kammermusikpreises der Orchesterakademie des Schleswig-Holstein Musikfestivals.
Seit 2001 unterrichtet sie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Im Laufe ihrer Karriere sind bereits zahlreiche CD-Aufnahmen, Live-Übertragungen, sowie Rundfunk- und Fernsehaufnahmen entstanden. Ein Highlight war der Auftritt mit dem Lissy Quartett und dem Wiener Staatsopernchor im Pausenfilm des Neujahrskonzerts 2019.

11.10.2025

Die schöne Müllerin | 15:00 Uhr

Tobias Berndt | Bariton

Frank-Immo Zichner | Klavier

Programm ohne Pause

1. Das Wandern (Mäßig geschwind)
2. Wohin? (Mäßig)
3. Halt! (Nicht zu geschwind)
4. Danksagung an den Bach (Etwas langsam)
5. Am Feierabend (Ziemlich geschwind)
6. Der Neugierige (Langsam)
7. Ungeduld (Etwas geschwind)
8. Morgengruß (Mäßig)
9. Des Müllers Blumen (Mäßig)
10. Tränenregen (Ziemlich langsam)
11. Mein! (Mäßig geschwind)
12. Pause (Ziemlich geschwind)
13. Mit dem grünen Lautenbande (Mäßig)
14. Der Jäger (Geschwind)
15. Eifersucht und Stolz (Geschwind)
16. Die liebe Farbe (Etwas langsam)
17. Die böse Farbe (Ziemlich geschwind)
18. Trockne Blumen (Ziemlich langsam)
19. Der Müller und der Bach (Mäßig)
20. Des Baches Wiegenlied (Mäßig)

08.11.2025

Schubertiade | 15:00 Uhr

© Tam Lan Truong

Johanna Pichlmair | Violine

Frank-Immo Zichner | Klavier

Rondo h-Moll

Sonate A-Dur

Fantasie C-Dur